Ausführliche Vita

 Lexikon-Einträge: u.a. Grove Dictionary, und nMGG (Eintrag 2007).

Verlage: Universal-Edition (Chronogramm für Orchester),
Doblinger (Al-kimiya für Streichquartett), Eigenverlag.

 2011

• Uraufführung Pieces fluides I als Auftragswerk im Rahmen des Symposions „Molekulare Kunst“
des ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe (Einladung: Peter Weibel)

 • Jurymitglied beim Kompositionswettbewerb des ORF für alle
Musik-Universitäten Österreichs (Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis)

 • Uraufführung Liebes-Lied (ensemble recherche)
beim Ultraschall-Festival in Berlin

 2010

• UA Orchesterwerk Poren – Zooms für Orchester mit Live-Elektronik
als Auftragswerk des Bayerischen Rundfunks für die Musica Viva
(Symphonieorchester des BR, Leitung Johannes Kalitzke);
TV-Dokumentation für das Programm Bayern-Alpha. 

 2009

• Stipendienpreis der Kulturabteilung des Landes Salzburg.
Videoportrait von Claudia Rohrmoser im Auftrag der Sbg. Landesregierung.

 • UA Bikini . Atoll als Auftragswerk für die Donaueschinger Musiktage 
(Produktion SWR in 5.1-Dolby Surround)

 • Gründung CRIMSS (Center for Research in Interactive Music and Systemtheory Salzburg);
derzeit als Privatinstitut geführt.

 2007

• Szenische Produktion Kassandra Xtended mit 200 Salzburger SchülerInnen,
oenm (Österreichisches Ensemble für Neue Musik),  Annette Elster, im Salzburger republic.

 • Lexikalischer Eintrag in das nMGG, die Musik in Geschichte und Gegenwart neu

 2005

Sphaira als Auftragswerk „Graz – Kulturhauptstadt Europas“
beim steirischen herbst (Klangforum Wien, Leitung Johannes Kalitzke);

 • Leitung Seminar Musik und Politik; Macht und Ohnmacht der Kunst
im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach,
mit Konzert des Klangforum Wien

 2003

•“Publicity“-Preis der Austro-Mechana.

 • Salzburger Festspiele: Uraufführung Twins´N´Towers für
arabische Oud, E-Violine, Ensemble und Live-Elektronik) mit dem oenm, 
Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Leitung Peter Hirsch.
Dies ist die dritte Uraufführung im Rahmen der Salzburger Festspiele
(s. auch 1993, 1987) 

 2002

• Jurymitglied der Gaudeamus Musikweek, Amsterdam
(Workshop und Aufführung Hybrid II mit Garth Knox, Viola, im Stedelijk-Museum)

 • Szenische Uraufführung der interaktiven Oper Heptameron
als Auftragswerk der Opernbiennale München, Leitung: Peter Ruzicka,
in Zusammenarbeit mit dem ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. 
Erscheint als CD bei col legno 2004.
Das Werk wird äusserst kontrovers aufgenommen und diskutiert.
 1999

• Im Rahmen der CD-Edition Zeitton des ORF erscheint die CD
Gerhard E. Winkler Instrumente/Stimme/Computer/Live-Elektronik
mit den Werken Chambres Séparées, KOMA, entrop (= „interaktive Trilogie“)
und Zwischenwelten.

 Seit 1999 freischaffender Komponist
Daneben diverse Lehraufträge, Gastkurse, -seminare und Vorträge im In- und Ausland.

 • Gastkünstler am Music-Department der University of California, San Diego.

 1998

Vestiges-Installation als Auftragswerk für die Donaueschinger Musiktage (SWR).

 1997

• Künstlerhaus Boswil (Schweiz).

• Lehrer  an der MultiMediaArt-Fachhochschule des TechnoZ-Salzburg (bis 1999).

 1995/96

• Gastkünstler am IRCAM/Centre Pompidou, Paris
(Selection IRCAM für das KOMA-Projekt:

Uraufführung mit dem Arditti-Quartett und IRCAM-Technik im Espace de Projection 1996)

 1994/95

• Gastkünstler am Zentrum für Kunst und Medientechnologie, ZKM, Karlsruhe.

 Von 1994 bis 2004:

Erarbeitung interaktiver Modelle Musiker/Live-Elektronik/Computer,
die von Solostücken (Hybrid-Zyklus) bis zur abendfüllenden Oper
(Heptameron, 2002,mit Einsatz von Sensorentechnologie auf der Bühne)
reichen, wobei die Entwicklung des Real-Time-Score (Echtzeitpartitur auf Computerbildschirmen)
und Fragen der musikalischen Autopoiese im Zentrum stehen.

Fortführung dieser Erfahrungen auch in partiturgebundenen Werken ab 2002.

Beschäftigung mit intermedialen Ansätzen (u.a. Vestiges-Installation in Donaueschingen).

 1993

• Studienaufenthalt am IRCAM/Centre Pompidou, Paris (Le Stage)

  Förderstipendium von “Wien modern”
(Jury: Iannis Xenakis, Giacomo Manzoni,  Jo Eckhardt, Lothar Knessl)

 •  emergent als Auftragswerk beim Zeitfluss-Festival der Salzburger Festspiele
(Klangforum Wien, Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR);
erscheint als CD im Rahmen der Edition Salzburger Festspiel-Dokumente

 1992/94

• Mitglied des Composers Forum der Ferienkurse für Neue Musik, Darmstadt

 1991

• Teilnahme beim Weltmusikfest der IGNM in Zürich 1991
Orchesterwerk Chronogramm als offizieller Jury-Beitrag;
das Werk wird bei der Universal-Edition verlegt.

 1990

• Kompositionspreis der österreichischen „Spar-Casse-Bank“
für das Werk Grauzone (Festival Wien modern 1990)

 • Stipendiat  der Ferienkurse für Neue Musik, Darmstadt

 1988

• Künstlerstipendium der Stadt Mannheim.

 • Ab 1988 mehrfach Stipendiat der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR,
Arbeit im Experimentalstudio in Freiburg: 
Heimwärts-Projekt, emergent für Salzburger Festspiele 1993,
entrop, Terra Incognita-
Projekt für Donaueschingen 2004

 1987

• Preisträger des Streichquartett-Wettbewerbes
der Wiener Konzerthausgesellschaft (Jury: Arditti-Quartett) mit dem 1. Streichquartett.

 • Uraufführung des 1. Streichquartettes (Al-kimiya) 
im Rahmen der Salzburger Festspiele

  • Beginn intensiver Beschäftigung mit Live-Elektronik und Computermusik.

 • Geburt der Tochter Magdalena
(studiert später Trompete Konzertfach am Mozarteum, Salzburg) 

 1986

• Promotion an der Universität Salzburg im Fach Musikwissenschaft,
Dissertation über Penderecki und die Klangkomposition im 20.Jhdt.

 1985

• Österreichischer Förderungspreis für Musik

 •  Geburt des Sohnes Michael
(studiert später Medizin an der Universität Wien)

1981

Ehe mit Karin Winkler, geb. Strasser 
(Sonderschullehrerin, später -direktorin, Salzburg,
später in Cuxhaven, BRD)
Scheidung der Ehe 2008 

 Ab 1980

• Freier Mitarbeiter des ORF (Aufnahmeleiter, Sendungsgestaltung, Moderator)
Lehrer am Salzburger Musikschulwerk (Klavier, Aufbau der Kurse für Musiktheorie),
Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen und Universitäten,

1980

Diplom in Komposition an der Hochschule Mozarteum, Salzburg

1979/80

Ergänzende Studien  an der Wiener Musikhochschule bei Erich Urbanner 

1978 – 1986

• Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie
an den Universitäten Salzburg und Wien
(Dissertation über Penderecki und die Klangkomposition im 20.Jhdt)

 1978

•  Matura am Humanistischen Privatgymnasium
der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg/Liefering (Auszeichnung)

 1974 – 1980

• Kompositionsstudium an der Hochschule Mozarteum (Helmut Eder)

1973/74

• erste Kompositionen
(Duos I – XLI, 25 Bewegungsetüden,  „Makro-Mikro“-Stücke)

 1959

• in Salzburg geboren.

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